Verband der Zukunftsunternehmen
„New Work – New Culture“ nennt Frithjof Bergmann seine Philosophie der nachindustriellen Arbeit. Mit Hilfe von hochentwickelten Technologien stellen Firmen in einer Region alle notwendigen Güter her. Der Anteil entfremdeter Arbeit nimmt ab zugunsten selbstbestimmter Arbeit. Menschen können die Tätigkeiten ausüben, die sie wirklich wirklich wollen. Ein anderer Teil von Arbeit wird für die Gemeinschaft aufgebracht.
Frithjof Bergmanns Zukunftsentwurf ist bestimmt durch ressourcenschonende hochautomatisierte Produktion und Gemeinschaftsarbeit. Ein erfülltes Leben ohne Not und ein hoher Lebensstandard können erreicht werden durch „New Work – New Culture“.
Unternehmen, die in diesem Sinne produzieren und arbeiten, haben sich in New-Work-Enterprises zusammengeschlossen, um Märkte besser erschließen zu können.
Der Mittelstand und das Handwerk sind die Wirtschaftsformen der nachindustriellen Gesellschaft. Doch gerade regionale Wirtschaftsformen haben es in der auslaufenden Industriegesellschaft schwer, sich gegen die verantwortungslose ressourcenfressenden Großindustriebetriebe zu behaupten. Da die derzeitige Wirtschaftsform zum Untergang der Menschheit führen würde und wahrscheinlich alle höherentwickelten Lebewesen mit in den Abgrund zieht, gibt es keine ernstzunehmende Alternative zu einer neuen nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaft.
New-Work-Enterprises sind jedoch mehr als nur nachhaltig produzierende Unternehmen, sondern ihre Produkte sind auch einfach anzuwenden und in mobilen kleineren Hochtechnologiefabriken zu produzieren.
Als Beispiel dienen die „Monolitic Domes“, jene Kuppelbauten, die in der kleinsten Ausführungen von einem Menschen gebaut werden können. Zunächst baue man ein kreisrundes Fundament, dann befestige man einen Ballon an den Rändern dieses Fundaments, welchen man danach aufbläst und mit Beton übergießt.
Dabei wird eine Stelle freigelassen, die als Eingang dient. Sobald der Beton trocken ist, läßt man die Luft aus dem Ballon und zieht diesen durch den Eingang heraus. Schon ist eine stabile und schützende Behausung entstanden, welche günstig zu bauen ist – einer Wellblechhütte deutlich überlegen und sogar erdbebensicher. In der großen Ausführung mit Metallverstrebungen lassen sich auf diese Weise auch ganze Hallen bauen für mehrere Tausend Menschen.
„Fabrikator“ nennt sich die Miniaturfabrik der Zukunft. Auch 3D-Drucker nennen sich die Automaten, welche unterschiedliche Produkte brennen können, von einfachen Tassen und Tellern bis hin zu Motoren. Alles Science Fiction? Nein die ersten Prototypen existieren bereits. Diese Automaten ermöglichen die Produktion bei Bedarf, just in time und für den Eigenbedarf. Kein Transport von Fertigprodukten, keine Lagerhaltung, die Bauanleitung für die Produkte kann aus dem Internet geladen werden. So kann Geld gespart und der Anteil von Erwerbsarbeit verringert werden, der notwendig ist, sich ein angenehmens Leben leisten zu können.
New-Work-Enterprises suchen Erfinder und wirklich innovative Unternehmen, die „New-Work-“Technologien zum Durchbruch verhelfen. Sie finden weltweit Märkte.
New-Work-Enterprises organisieren Tagungen, Studien und bündeln die Öffentlichkeitsarbeit, um die Rahmenbedingungen für die optimalen Entwicklungschancen von „New Work – New Culture“ zu beeinflussen.
New-Work-Enterprises suchen Partner zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung von „New-Work“-Technologien.
New-Work-Enterprises beraten staatliche und private Institutionen bei der Umwandlung von „Old Work“ in „New Work“.
New-Work-Enterprises fördern „Centers for New Work“ in Regionen. bilden Berater für „New Work“ aus und qualifizieren Unternehmen weiter in der Philosophie von „New Work – New Culture“.